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Indikatoren/Forschung

Forschung

Forschungsförderung im integrierten Pflanzenschutz und im Ökologischen Landbau

Die Entwicklung sowie Weiterentwicklung von Verfahren zur Risikominderung im Pflanzenschutz haben im Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutz (NAP) hohe Priorität. Die Förderung der Forschung im integrierten Pflanzenschutz und im Ökologischen Landbau ist im Aktionsplan als wichtige Maßnahme verankert.

Wichtige Maßnahmen für den Bereich Forschungsförderung wurden im Aktionsplan festgesetzt:

  • Forschung und Weiterentwicklung alternativer nichtchemischer Pflanzenschutzverfahren inklusive biologischer und biotechnischer Pflanzenschutzverfahren
  • Anwendung vorbeugender kulturtechnischer Verfahren, z. B. Züchtung und Anbau von Pflanzensorten, die widerstandsfähig gegenüber Krankheiten und Schädlingsbefall sind
  • Entwicklung und Weiterentwicklung von neuartigen Pflanzenschutzverfahren und -technologien
    • Geräte und Verfahren zum Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln
    • Computergestützte Systeme zur Vorhersage von Krankheiten und Schädlingsbefall

Die NAP-Gremien haben Vorschläge zur Weiterentwicklung des Nationalen Aktionsplans, insbesondere zur Forschungsförderung im integrierten Pflanzenschutz und im Ökologischen Landbau erarbeitet:

Forschungsagenda des Wissenschaftlichen Beirats NAP

Die Beiratsmitglieder haben 2018 eine Forschungsagenda erarbeitet. Darin heißt es, dass die
Forschung die Ziele des NAP am besten unterstützen kann, wenn sie interdisziplinär ausgerichtet
ist und naturwissenschaftliche und sozioökonomische Ansätze gleichwertig integriert.

Forschungsagenda des Forums NAP

Eine Arbeitsgruppe "Forschung" des Forums NAP hat einen Entwurf für die Forschungsagenda
des Nationalen Aktionsplan erarbeitet. Diese Forschungsagenda wurde von den Mitgliedern des
Forums überarbeitet und 2016 mit einer Empfehlung verabschiedet. Sie soll der Bundesregierung
als Handlungsgrundlage bei der Ausgestaltung von Förderprogrammen in den nächsten 5 bis 20
Jahren dienen.